Über mich

Mein Name ist Julia Schwartz.

Das, was die ersten Stationen, die ich in meinem Berufsleben als Bänkerin durchlaufen habe, mich gelehrt haben, war logisches, unternehmerisches Kalkül.

Als Mitarbeiterin, Ausbilderin, Filialleiterin und letztlich Leitung des Vorstandssekretariats konnte ich stets meiner Berufung, dem Schreiben von Texten für Schulungen, Arbeitsanweisungen und Vorstandsreden, sowie dem Freien Reden als Seminar- und Kursleiterin nachkommen. Ich hatte die Möglichkeit, mich kontinuierlich fortzubilden, Kommunikations- und Rhetorikseminare zu besuchen, um an meinen Kenntnissen und Fähigkeiten zu feilen.

Das Einzige was mich störte war, dass die Texte ausschließlich sachlicher Natur waren, nicht in der Lage Herzen und Gemüter zu berühren. Ich wusste, ich wollte Schreiben, ich wollte Reden, aber andere Worte, andere Inhalte. Nachdem ich auf einer Beerdigung eines mir nahestehenden Menschen diesen nicht in der unpersönlichen gehaltenen und leider mit Fehlern gespickten Rede wiedererkannt habe, stand mein Entschluss fest, als selbständige Rednerin tätig zu werden.

In der Konsequenz absolvierte eine zusätzliche Fortbildung zur Trauerrednerin in der Schule von Daniel Mossa und ließ mich als Begleiterin für verwaiste Eltern kurz Eltern von einem “Sternenkind” ausbilden. Diese berufliche Erfahrung, sowie persönliche Höhen und Tiefen des Lebens helfen mir, Ihnen in Ihrer Trauer beizustehen.

Ich bin mir der Wirkung einer guten Trauerrede bewusst, sie ist ein Dreh- und Angelpunkt im Trauerprozess der Angehörigen. Ich möchte mit meiner Arbeit eine authentische Erinnerung an den Menschen schaffen, ihn mit Worten vor Ihrem geistigen Auge lebendig werden lassen, um dem Moment des endgültigen Abschiednehmens einen angemessenen Rahmen zu verleihen und ihn erträglicher zu machen. Meine Reden sind vorrangig weltlich, auf Ihren Wunsch lasse ich gerne religiöse Elemente mit in die Rede oder Abschiedsfeier einfließen.

Deine Aufgabe besteht darin, deine Aufgabe zu erkennen und dich ihr mit ganzem Herzen zu widmen

– Buddha